Rezensionen

"Wir dürfen uns ein summa jahrzehntelanger Pflege von Metall- und Goldstickerei erwarten (...). Die sinnreichsten Worte könnten nicht den Blick auf die tätigen Hände der Meisterin ersetzen. Das jahrzehntelange pädagogische Wirken der Trachtenberaterin in Niederbayern - und darüber hinaus - ist in diesem Buch in dauerhafte Form gebracht.

Der technischen Darlegung sind einleitende Kapitel über die Geschichte der Goldhauben vorangestellt. Herkunft, Entwicklung und Verbreitung der Hauben werden umrissen, eine Einbettung in die Entwicklung der Tracht wird geboten und die Goldhaube im Rahmen der aktuellen Trachtenpflege wird behandelt. (...)

Hilfreich ist darüber hinaus eine Zusammenstellung von Ansprechpartnern und Adressen, auch einiger mit Erläuterungen versehener Internetadressen. Ein Glossar führt die verwendeten fachspezifischen Begriffe auf. (...)

Es ist ein Buch aus der Praxis für die Praxis. (...) Uns liegt kein Andachtsbuch vor, sondern ein Werkbuch, auf das wohl lange, vielleicht über Generationen hinweg, zurückgegriffen werden wird."
Martin Ortmeier in: Ostbayerische Grenzmarken, Passauer Jahrbuch für Geschichte, Kunst und Volkskunde, Band XLV, Oktober 2003

"Das Buch dokumentiert die fast vom Aussterben bedrohte Kunst des Goldstickens in einzigartiger weise. Wissenschaftlich fundiert, reich bebildert und anschaulich beschrieben vermittelt das () professionell entstandene Buch detaillierte Einblicke in die Goldstickerei. Der umfangreiche Anhang () macht das Werk unverzichtbar für alle, die sich mit der Goldstickerei befassen wollen."
Imme Oldenburg in: PNP-Online, Aktueller Buchtipp, Anfang Mai 2003

"[N]icht nur die Stickerei, sondern die ganze Fertigung der Hauben, die der Stickerei vorangeht, sie begleitet und abschließt, wird dargelegt. Schnitt- und Musterzeichnungen von Franziska Rettenbachers Hand begleiten die Erläuterungen, außerdem eine große Zahl von Photographien, die Karl Rettenbacher von den Arbeitsschritten angefertigt hat. () Das Buch ist ein `Werkbuch´. () Das fadengebundene Querformat hat auf dem Nähtisch Platz neben der Näh- und Stickarbeit, die das eigentliche Ziel des Buches ist, es bleibt `brav´ aufgeschlagen liegen und bietet übersichtliche Darstellungen der Arbeitsschritte in Zeichnung, Lichtbild und Wort."
Martin Ortmeier in: Bistumsblatt, 17. 3. 2003

"Der Wert des Buches liegt in der Anleitung zum Selbermachen. Fotos und Muster im praktischen Querformat geben die Anleitungen, die Freude an einer so diffizilen Arbeit muss ein jeder selber mitbringen. Schritt für Schritt wird gezeigt, wie eine Goldhaube entsteht, dabei fehlen auch nicht die notwendigen Maß-, Mengen- und Preisangaben. Empfehlenswert."
Horst Paul Heller in: Heimatglocken. Bücher für den Heimatfreund, 17. 1. 2003

"Franziska Rettenbacher ist () die Fachfrau für Goldhauben schlechthin. () Wer eine Haube sticken möchte, findet im Buch eine Fülle von Fotos und Zeichnungen, eine wahre Fundgrube für den Entwurf eigener Muster. Eine Fundgrube für Anfänger und Könner."
Anna Knon in: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt, 5. 10. 2002

"Für handwerklich Begabte, für gewollte Nachahmer, für grundsätzlich an der Tracht Interessierte und für all jene, denen das Können früherer Tage für heutige Zwecke ein Bedürfnis ist, kann das Buch nur empfohlen werden."
Anton Hötzelsperger in: Heimat- u. Trachtenbote, 1. 10. 2002

"Infobuch: Sticken mit Gold - so geht's. () Eineinhalb Jahre Sammel-, Sortier- und Formulierarbeit stecken in den 148 Seiten mit rund 160 Abbildungen."
Christine Pierach, in: Passauer Neue Presse, 9. 9. 2002

"Der größte Teil des Buchs (..) ist der Trachtenpflege im 20. Jahrhundert und der aktuellen Situation der Goldhauben gewidmet - ganz im Sinn der Aufgabe F. Rettenbachers als einer öffentlich bestellten Beraterin, Geschichte mit der Gegenwart zu verbinden. Ihre historische Forschung und ihre einzigartige Kenntnis der Motive und Muster, die beim Sticken von Goldhauben verwendet wurden, machen den Wert des Buchs aus: Es vermittelt Wissen über das behandelte Objekt und regt gleichzeitig an, selbst tätig zu werden. Die ausführliche Bebilderung, klar formulierte Arbeitsanleitungen und immer wieder auftauchende `Tipps´ zur Fertigung lassen erwarten, dass das Wissen zur Herstellung von Goldhauben auch weiterhin für viele Interessierte verfügbar sein wird."
Martin Wölzmüller in: Schönere Heimat - Erbe und Auftrag, Heft 3, Sept. 2002

"Ein Buch, das Lust auf alte Kunstform macht."
Holger Becker in: Blickpunkt - Wochenblatt, 14. 8. 2002

"[Das Buch] dokumentiert eine fast vom Aussterben bedrohte alte Kunst in einzigartiger Art und Weise.() Die darin vorzufindende Verknüpfung von Theorie und Praxis - allein 30 Seiten sind dem praktischen Nacharbeiten einer Goldhaube in Wort und Bild gewidmet - ist einmalig."
Rudolf Vierlinger in: Simbacher Anzeiger, 1. 6. 2002

"Durch Franziska Rettenbacher hat die Goldhaube als traditioneller Bestandteil der Festtagstracht () eine Renaissance erlebt. Die Goldstickerei ist ein wertvolles Kulturgut und durch dieses Buch wird es an die Nachwelt weitergegeben ()."
Cornelia Schmid in: Passauer Neue Presse, 22. 5. 2002

"Das reich bebilderte Buch ist die erste Arbeit auf diesem Gebiet überhaupt und enthält genaue Arbeitsanleitungen und Angaben zum Material."
Heimat- u. Trachtenbote, Zeitschrift des Bayerischen Trachtenverbandes, 15. 4.2002